Moltkestrasse Flensburg


Die Moltkestraße in Flensburg befindet sich im Stadtteil Westliche-Höhe. Sie zählt zu den historischen Wohnstraßen des Quartiers und ist durch eine weitgehend geschlossene Bebauung aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert geprägt. Ihr Namensgeber ist der preußische Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke (1800–1891).

In unmittelbarer Umgebung verschiedener Grünanlagen und Schulen verläuft die Moltkestrasse in einem annähernd Nord-Süd-orientierten Verlauf. Sie ist im Zuge der Stadterweiterung Flensburgs gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden.
Die Westliche-Höhe hat sich damals zu einem bürgerlichen Wohngebiet mit repräsentativen Gebäuden im Jugendstil entwickelt. Historische Quellen belegen eine kontinuierliche Bebauung zwischen etwa 1890 und 1914. Durch mehrgeschossige Stadthäuser mit Stuckfassaden, denkmalgeschützte Einzelbauten, Vorgärten und Baumreihen sowie ein überwiegend homogenes, historisches Erscheinungsbild zeichnet sich die Moltkestrasse aus. Einige dieser Gebäude sind im Zweiten Weltkrieg beschädigt, jedoch später wiederhergestellt oder ersetzt worden.

Als Tempo-30-Zone ausgewiesen wird die Moltkestrasse hauptsächlich von Anwohnerverkehr genutzt. Buslinien verkehren in benachbarten Straßen. Fahrradverkehr spielt im Quartier eine bedeutende Rolle. In der Nähe der Moltkestraße befinden sich die Marienhölzung, eines der größten Waldgebiete der Stadt, sowie mehrere Bildungseinrichtungen der Westlichen-Höhe. Aber auch zwei Kliniken, die Gerichte und das Museum befinden sich in fußläufiger Entfernung.

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